Ab nach Stonehell – Oldschooliges Rollenspiel in der Poolgruppe

Das war lustig. Lustig im Sinne von: Es war während der zwei Stunden Spielzeit immer etwas los. Es wurde erforscht, gekämpft, per Zauber schlafengelegt und gemeuchelt. Ein rundum gelungener Abend also. :D

Update: Alex hat von unserem Spielabend eine Zusammenfassung ins Wiki geschrieben! https://campaignwiki.org/wiki/MontagInZ%c3%bcrich/2022-08-22_Der_Schatz_der_Orks

#Vor den Toren Stonehells

Ich war das erste Mal überhaupt in Alex Schroeders Montags-Runde in Stonehell unterwegs. Einige Details zum Spielmodus und so hatte ich bereits kürzlich veröffentlicht. Stonehell ist Alexens Megadungeon, in dem wir mit einer siebenköpfigen Gruppe unterwegs waren, davon drei Hauptfiguren und der Rest Gefolgsleute, die mitagierten bzw eigentlich eher -kämpften. Die zwei anderen Spieler haben in der Poolgruppe anscheinend schon öfter mitgespielt, auch wenn sie vielleicht länger nicht in Stonehell unterwegs gewesen sind.

#Hinab in die Finsternis

Wie zu erwarten, ging es um 20:15 Uhr in einem Jitsi-Raum sofort los und wir bekamen den Link zur Gridmapper-Karte von Stonehell, die im weiteren Verlauf von einem der Spieler in Echtzeit aktualisiert wurde, wenn Alex entsprechende Beschreibungen mitteilte.

Ich hatte mir im Vorfeld aus einer Liste die menschliche Diebin Freyja ausgesucht. Die Spielregeln von Hellebarden & Helme sind relativ eingängig; besonders wenn man schon richtig altes D&D oder andere klassischere Rollenspiele gespielt hat. Attribute, Boni oder Mali bei entsprechenden Werten, Rüstungsklassen, Rettungswürfe. Es wurde selbst gewürfelt, das ging alles ziemlich fix.

Einige Bereiche der Dungeon-Ebene waren bereits von früheren Gruppen erforscht worden, allerdings noch nicht alle. Wir stießen unter anderem auf Riesenratten und Orks. Die Ratten räucherten wir aus, die angreifenden Orks wurden unter anderem mit Dolchen und Steinschleudern bekämpft sowie durch einen Zauber schlafengelegt. Wie es sich für eine schurkische Figur mit hinterhältigem Angriff geziemt, wurden die schlafenden Orks alle sofort gemeuchelt – denn zumindest Freyja hätte mit ihren 5 Lebenspunkten den Kreaturen wohl nicht (lange) im direkten Vergleich standhalten können.

Die restlichen Orks machten uns dann mit einer großen Schatztruhe ein Angebot, um mit dem Leben davonzukommen. Als jemand aus unserer Gruppe den Truhendeckel mit dem Stiefel öffnete, griff eine Kobra an! Ein Ork beteuerte, dass er die Schlagen vergessen hatte und opferte sich vergeblich, um die Schlange zu neutralisieren. Einem zweiten Ork gelang es schließlich. Es gab noch weiteres Geschmeide dazu und wir machten uns wegen der auslaufenden Spielzeit auf den Weg zurück in Sicherheit. Auf dem Rückweg passierte uns nichts (Alex würfelte offensichtlich „schlecht“, höh-höh!). Nach dem Spiel wurde der Goldwert des ganzen erbeuteten Krams aufgeteilt und Alex vergab Erfahrungspunkte.

#Zurück ins Licht

Am Ende gab es noch ein Metagespräch und ich wurde gefragt, wie mir das Spiel gefallen hatte. Ich fand es lustig, dynamisch, voller Action, wenngleich auch ein wenig „brettspielig“. Ich werde mich beizeiten noch schlauer machen, was oldschooliges Rollenspiel angeht, welche Stile es da gibt.

Der Spielabend hat mir sehr gut gefallen, das ist halt was ganz anderes, als ich sonst spiele. Die zwei Stunden Online-Spielzeit sind am Abend genial. Ich brauche keine 4+ Stunden, gerade unter der Woche nicht. Ich behalte die Poolgruppe im Auge und werde sicherlich nochmal mitsspielen.

 CC-BY-NC für die Textinhalte: Thorsten Panknin, 2023. Technisch ermöglicht durch Typemill.