Spiele von Kleinverlagen bei DTRPG: Waveform City Blues und Pocket Space RPG

Ich starte heute eine neue, unregelmäßige Artikelreihe: Ich schaue mir bei DTRPG die Produkte der Sparte von Kleinverlagen kurz an Hand der verfügbaren Infos an und picke welche heraus, die ich interessant finde. Einige der Produkte kaufe ich mir vielleicht, andere nicht – auch wenn ich sie interessant finde. Kostet ein Spiel relativ wenig Geld, steigen die Chancen, dass ich denen Zaster entgegenwerfe. Bei DTRPG gibt es überwiegend englischsprachige Spiele, deshalb wird das vermutlich auch die vorherrschende Sprache sein, in der die Spiele vorliegen.

Ich bekomme kein Geld dafür und frage auch nicht nach Rezensionsexemplaren an, ich mache das aus Spaß und völlig unabhängig. Los geht's.

#Waveform City Blues

Verlag: Thunderegg Productions | Autor*in: DiscoSoup | Seiten: 4, A4-Querformat | Sprache: Englisch

Hier treffen gleich mehrere Faktoren zusammem, warum mir dieses Spiel aufgefallen ist: Cyberpunk, Solospiel und in der Beschreibung Bezug zu Musikgenres wie Synthwave, Darkwave und Outrun. Dass es auch um das Design und die Ästhetik der 1980er¹ geht, ist nicht so meins, aber das ist nicht so schlimm.

Die Handlung spielt in der namensgebenden Stadt Waveform City, einer fiktiven, halb-digitalen Megalopolis der Zukunft. Das Spiel basiert auf den DOMINUS -Regeln, die – und das finde ich zusätzlich mega-cool – von einer anonymen Gruppe aus Brasilien entwickelt wurden. Die Regeln und einige Zusätze sind in Waveform City Blues enthalten.

¹ Es fühlt sich beim Schreiben so an, als wäre ich bereits im Jahr 2080+ und schreibe „1980er“, damit das nicht verwechselt wird. Heh.

#Pocket Space RPG

Verlag: Brandon Goeringer | Autor*in: Brandon Goeringer | Seiten: 10, US Letter, Querformat | Sprache: Englisch

Ich mag wenige Regeln, ich mag Science-Fiction und ich mag das Format für die Hosentasche. Pocket Space RPG verwendet nur einen W6 und ist, laut Infotext, auch auf neue oder jüngere Spielende ausgelegt. Nachdem ich mir die PDF gekauft und kurz angeschaut habe, denke ich aber, dass sich das auf das Spielen mit dem simplen W6-System bezieht, nicht aufs Leiten. Die zehnseitigen Regeln sind zwar in einem sauberen, dreispaltigen Layout angelegt, der Textsatz ist jedoch mit vielen fetten Wörtern und anderer Formatierungen nicht so gut für jüngere Spielende als SL geeignet, meine ich.

Dennoch bringt Pocket Space RPG einiges mit: Die fünf Figurenklassen Captain, Ingenieur*in, Pilot*in, Wissenschaftler*in und Sicherheitspersonal decken wichtige Positionen an Bord eines Raumschiffs ab. Es können neben Menschen auch außerirdische Figuren mit insgesamt 36 verschiedenen Fähigkeiten gespielt oder eingebracht werden. Zu diesen Fähigkeiten zählen beispielsweise verbesserte Sinne, Empathie, Blick in die Zukunft, Gedankenverschmelzung oder Flugfähigkeit sowie diverse kampfrelevante Eigenschaften.

Es gibt Regeln für die Erstellung von Raumschiffen, ein Raumkampfsystem und auch Sternensysteme können mit entsprechenden Regeln erschaffen werden, das finde ich cool. Auf den 10 Seiten finden sich noch diverse, verschiedene Tabellen und ein W6-basierter Missionsgenerator. Oh, und es gibt eine Erweiterung für Roboter und Androiden …


Es gibt Regeln für die Erstellung von Raumschiffen und ein Raumkampfsystemm auch Sternensysteme können mit entsprechenden Regeln erschaffen werden, das finde ich cool. Auf den 10 Seiten finden sich noch diverse, verschiedene Tabellen und ein W6-basierter Missionsgenerator. Oh, und es gibt eine Erweiterung für Roboter und Androiden …

Es gibt Regeln für die Erstellung von Raumschiffen und ein Raumkampfsystemm auch Sternensysteme können mit entsprechenden Regeln erschaffen werden, das finde ich cool. Auf den 10 Seiten finden sich noch diverse, verschiedene Tabellen und ein W6-basierter Missionsgenerator. Oh, und es gibt eine Erweiterung für Roboter und Androiden …

War auch für euch etwas Interessantes dabei? Bis zum nächsten Mal.

 CC-BY-NC für die Textinhalte: Thorsten Panknin, 2023. Technisch ermöglicht durch Typemill.