Offener Tisch im Rollenspiel – Termine können und werden ausfallen

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Im Valravn-Projekt spielen wir lose angelegt am Westmarches-Konzept von Ben Robbins. Ein Unterschied ist, dass bei uns bisher die Spielleitungen Runden anbieten, für die sich Interessierte anmelden können – nicht umgekehrt. Bislang fanden alle angebotenen Runden statt, für Sonntagabend ist jetzt die erste Runde mal am Wackeln. Ein Gedanke dazu.

Termine können ausfallen, Motivation ist dennoch wichtig

Mein erster Impuls, und nicht nur meiner, war es, der Spielleitung für Sonntag mitzuteilen, dass ich gerne mitgespielt hätte, aber leider nicht kann. Das teilten gleich mehrere Leute mit. Nun könnte man sagen, dass es beim Konzept des Offenen Tisches mit angelegt ist, dass Spielrunden nicht garantiert sind, und das ist auch so. Wir haben diese Art des Spielens ja extra gewählt, um flexibel zu sein und durch Runden ab 3 Spielenden (inklusive SL) die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass gespielt wird. Es ist einfach eine Frage der Zeit, bis mal was mangels Mitspielenden nicht stattfindet.

Dennoch kommen die meisten Leute im Spielendenpool, auch ich, aus dem traditionelleren Konstrukt „Wir spielen X Mal pro Monat in einer festen Runde, die Leute stellen sich auf einen festen Tag ein.“ Ich finde es wichtig, der Spielleitung mein Interesse an einem erneuten Termin mitzuteilen, um die Motivation hochzuhalten, falls nötig. ← Das ist ein nachträglicher Gedanke dazu, wie ich es aus dem Bauch heraus mache und worüber ich mich als SL freuen würde.

Ein anderer Spielleiter aus dem Projekt erinnerte im Chat an das Konzept des Offenen Tisches, wie wir ihn spielen, und normalisierte so sprachlich die Möglichkeit eines Nichtzustandekommens von Spielrunden. Ich danke ihm dafür.

Und noch ist der Spielabend morgen nur am Wackeln. Es braucht nur eine weitere Person aus dem Pool, damit der Termin stattfindet.


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Veröffentlicht von

Thorsten

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Rollenspieler, Nerd.